Hätte nie gedacht, dass Vorbereitungsseminare soooo lang dauern können.
Aber jetzt bin ich ja endlich da und hab sogar schon eine Woche Arbeit hinter mir.
Erst einmal ein kleiner Überblick, was sich in den letzten 28 Tagen ereignet hat:
Hirschluch (1.09-11.09)
"Was für ein Kaff!!!". Das war der erste Gedanke...und ganz viele NPD-Plakate. Am Ende des Seminares waren die irgendwie alle weg...hehe..ASF-Plakat-Aktion.
Das ev. Jugendhaus war ganz nett, nur viel zu eng. Die Themen waren ganz interessant und die Fahrten (z.B zum Haus der Wannseekonferenz) waren es auch, aber ich merkte, dass echt jeder weg wollte aus dem Heimatland. Man hatte das Gefühl, dass man weg und trotzdem noch da war...schrecklich. Trotzdem wurde man durch verschiedene Angebote und Partys bei Laune gehalten und zu Trinken gabs auch reichlich ;) . Auch wenn es einige bei der Abschlussparty übertrieben haben und jemand fast seinen Flug nach Israel verpasst hat.
Amsterdam (11.09-18.09)
Lars würde mit etwas höherer Stimme sagen: "Hach is des scheene hier".
Amsterdam kann man so besc
Und etwa 2355849839394947362984736,2 Fahrräder.
Es ist richtig krass. Und verdammt viele Touristen.
Wir sind 18 Freiwillige in den Niederlanden, von denen einige schon in ihre Zimmer in Amsterdam ziehen konnten. Wir (also der Rest) mussten 3 Tage in ein "stay-okay-hostel"...von außen hui und innen pfui. Wir 6 Jungs mussten uns ein winziges Zimmer mit 3 Doppelstockbetten teilen. Dann war frühs bis 13.30 immer Sprachkurs. Dieser war anfangs ganz interessant, aber dann ging die Konzentration nach unten, da man erstens Abends zu viel Zeit hatte und der Unterricht nicht soooo toll war. Es erinnerte mich ein wenig an Schule. Das lag unteranderem daran, dass ich wie damals meine Hausaufgaben erst auf dem Schulweg machte, bzw. mitmachte. ;)
Mama meckert bestimmt, wenn sie das liest, aber das hat sich halt in 12 Jahren Schule eingebrannt.
Nach den 3 Tagen Enge zogen wir in die deutsche Seemannsmission in Amsterdam um. Das war eine wahre Erlösung. 2er Zimmer, gute Dusche und Platz. Weiche Betten und Ruhe. Wenn mal jemand in Amsterdam Urlaub machen will, kann ich dieses Haus nur empfehlen. Hier dürfen auch "Nicht-Seetüchtige" gern übernachten. Außerdem ist es für Amsterdamer Verhältnisse relativ günstig.
Weiterhin gibt es schöne Museen und Attraktionen. Achja und Coffee-shops....hab ich natürlich nur von außen gesehen.
Amsterdam ist wunderschön, mir zu schön. Rotterdam sollte ganz anders aussehen...
"Hach wie scheene" / Amsterdamer Baukunst...
Rotterdam (seit 18.09)
Das ist das erste, was man Rotterdam zu sehen bekommt, wenn man aus dem Bahnhof heraus kommt.
Sowas sieht man in Amsterdam nicht.
Dann gings in unsere Wohnung. Eugen und ich hatten schon einiges gehört und waren gespannt. Unser erster Eindruck war "Groß und verdammt dreckig". Richtig geputzt hatten unsere Vorgänger nie. An unserer Winzküche haben wir fast 5 (in Worten FÜNF) Stunden geputzt.
Jetzt ist aber alles schön eingerichtet. Am ersten Wochenende kam erst einmal Eugens Eltern, Bruder, Freundin und die Freundin seines Bruders. War ganz lustig. Sie sprachen die ganze Zeit ein Deutsch-Russisch-Mix.(Eugen kommt ursprünglich aus Kasachstan)
Dieses Wochenende war seine Freundin da und ich hatte viel Zeit für mich und bin etwas in der Stadt herumgekommen.
Zur Arbeit ein kurzer Satz: Es ist schön und vielfältig.
Das soll reichen fürs erste!!!!
Beim nächsten mal stell ich euch Rotterdam, meine Wohnung, Eugen und die Arbeit vor.
Ein Spaß.
Tot ziens! (Bis bald!)